unser reisejahr 2018

marokko

Anfang Januar 2018 erleben wir die Rallye "Africa EcoRace" im Biwak in Assa Zag hautnah mit. Zielankunft, erschöpfte Fahrer, unermüdlicher Einsatz der Service-Teams, Start am nächsten Morgen.

Und immer wieder ruft die Wüste.

deutschland

Im schönen Allgäu besuchen wir unsere Reisefreunde Rita und Rudi.

Wir lernen die bekannte Holzbildhauerin Mareike Lemke aus Pfärrich kennen und sind begeistert von ihren Werken.

In Bayern absolviert Fritz spontan ein "Landwirtschaftspraktikum".

österreich

Wir besuchen Silvia und Franz in der Nähe von Wien. Franz (KFZ-Mechaniker-Meister) hat uns damals in Kanada aus der Patsche geholfen. Die Beiden führen uns in die Kultur der Heurigen ein. Zu unserem Erstaunen gibt es nicht nur Wein-Heuriger sondern auch Most-Heuriger und Sturm (CH: Sauser). Silvia schaut jeweils im Internet nach, wer "ausg'steckt" hat bzw. welches Lokal temporär geöffnet ist . Zudem hat sich die Tourismusbehörde mit der Genussmeile etwas Besonderes einfallen lassen. Entlang der alten Wiener Wasserleitung stellen die Winzer an ein paar Wochenenden im Herbst ihre Schenken mit zahlreichen Angeboten für Leib und Seele auf.

rumänien

Auf dem lustigen Friedhof in Săpânța zeigen mehr als 1000 orthodoxe Holzkreuze Episoden aus dem Leben der Verstorbenen. Viel Beachtung findet das Grab von der bösen Schwiegermutter mit einem giftigen Gedicht von der geplagten Schwiegertochter.

Das Gebiet von Maramureș ist bekannt für seine Holzkirchen und kunstvoll geschnitzten Holztore.

Noch frischer geht nicht .....

Wir finden immer wieder tolle Übernachtungsplätze und machen Bekanntschaft mit Hirten. 

Das Leben auf dem Lande wirkt auf uns noch sehr einfach und archaisch. Manchmal werden am Strassenrand Produkte aus der eigenen Landwirtschaft angeboten.

Typische Strassendörfer in Siebenbürgen

Transfogarascher Hochstrasse (Transfăgărășan):

Nach der Staumauer erblicken wir vor dem Scheiteltunnel ein Schild mit der Höhenbegrenzung von 3,6 m. Wieder einmal sind wir froh um unser Lasermessgerät. Das Eingangstor weist eine Höhe von 4,2 m und die Tunnelmitte eine Höhe von 4,6 m auf. Nach dem Durchqueren des Tunnels kommen uns sogar Touristenbusse entgegen. Zum Glück haben wir uns nicht abschrecken lassen.

Draculaschloss und Bären

Vulkanii Noroioși (Schlammvulkane):

Gase steigen aus rund 3000m Tiefe auf und pressen mit Wucht tonhaltigen Boden und Grundwasser nach oben. Die Schlammvulkane sind sehr klein - ca. 1 - 2 m hoch.

Donau und Donaudelta

Fazit Rumänien: 

Rumänien hat uns positiv überrascht. Schöne und abwechslungsreiche Landschaften. Für Offroad-Fans ein Paradies und vom Womo-Massen-Tourismus noch nicht entdeckt. Freie Stellplätze zu finden ist kein Problem. Die Polizei ist freundlich und korrekt und die meisten Beamten sprechen sehr gut Englisch. Manchmal können wir uns mit den Leuten auf Deutsch, Französisch oder Spanisch verständigen. Sonst helfen Hände und Füsse oder der Google-Translater weiter.

bulgarien

In Bulgarien ist praktisch jede Strasse mautpflichtig. Die Vignetten können an der Grenze oder bei Tankstellen gekauft werden. Wir werden in die Klasse K2 / Euro 5 eingeteilt. Die Monatsvignette kostet für uns 80 BGN (Leva) oder EURO 41. Was wir noch nicht wissen, dass wir das Land nach 5 Tagen schon wieder verlassen werden. Zu sehr hat uns die bittere Armut auf dem Lande und der Protz in den Städten bedrückt - und das in einem EU-Land.

Nessebar - UNESCO Weltkulturerbe am Schwarzen Meer

Jeravna - ein Architektur-Reservat unter Denkmalschutz

Während der osmanischen Herrschaft genoss Jeravna eine privilegierte Stellung. Darum sind die Holzhäuser aus der Wiedergeburtszeit sehr gut erhalten. Man schlendert wie durch ein bewohntes Freilichtmuseum.

Rila-Kloster - Wahrzeichen von Bulgarien und UNESCO-Weltkulturerbe

griechenland

Schneller als gedacht sind wir in Griechenland angekommen. Auf Chalkidiki stellen wir uns an ein paar Strände. Wir ignorieren die Campingverbots-Schilder, da fast alle Camping-Plätze geschlossen sind.

In Thessaloniki müssen wir ein paar Besorgungen machen. Die Stadt gefällt uns leider gar nicht. Die historischen Bauten und die Kirchen werden von Hochhäusern richtiggehend eingekesselt.

Irgendwie hält uns nichts mehr auf dem griechischen Festland und wir setzen mit der Fähre über nach Kreta. In Frangokastello erwarten uns Heike und Hermann. Wir stellen uns in der Nähe von ihnen an den Vatalos Strand. Keine Verbots-Schilder, keine Touristen-Massen, angenehme Temperaturen, gutes Essen in den zahlreichen Tavernen, traumhafte Strände, Berge und Schluchten. Die "German Community" ist recht gross und gut vernetzt. Jeden Sonntag treffen sich die Deutschen in wechselnden Lokalen zur Parea (Gemeinschaftsessen) und so lernen wir einige "temporäre Auswanderer" kennen. Heike und Hermann zeigen uns auch ein paar Insider-Plätze, die wir so nicht einfach gefunden hätten. Nach zwei Wochen faulenzen machen wir eine Inselrundfahrt. Unsere Favoriten sind die Strände von Xerokampos und Elafonisi.

in 5 tagen von kreta nach marokko

Nachtfähre Chania - Piräus / 200 km Autobahn Piräus - Patras / 24 h Schnellfähre Patras - Ancona / 500 km Autobahn Ancona - Genua / 48 h Fähre (Grandi Navi Veloci) Genua - Tanger Med

marokko

Von Tanger Med geht es auf direktem Weg über den hohen Atlas in die Wüste.

Der Oasengarten von Hassi Labiad

Weite, Einsamkeit, endlose Ruhe, Sternenhimmel .....

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