04.2017 paraguay - iguazú-wasserfälle - bolivien

Hasta la Pasta, Altos, Paraguay

Auch im schönsten Paradies wird es einem gelegentlich langweilig. Da René und Marion den WoMo-Stellplatz vergrössern wollen, fällt Fritz mit unserer Motorsäge ein paar Bäume. Fritz betätigt sich auch als Gärtner. Er hatte schon immer einen grünen Daumen. Seit wir unterwegs sind, wechseln aber unsere Vorgärten fast täglich.

Rosmarie fährt nach Asunción, denn sie muss noch einen Brief bei der DHL-Stelle abholen, Zigarren besorgen und Festplatten kaufen. Bei ihrer Rückkehr trifft sie fast der Schlag. Fritz hat während ihrer Abwesenheit die Offroadvilla "verschönert".

Alles Käse

Es ist Zeit, dass wir uns auf den Weg zu den Wasserfällen von Iguazú aufmachen. Vor Ciudad del Este machen wir noch einen Halt beim Schweizer Dominic aus Fribourg. Seit 17 Jahren produziert er in Paraguay feinsten Schweizer Käse. 

Wasserfälle von Iguazú

Auf der brasilianischen Seite der Wasserfälle landen wir aus Versehen auf dem Parkplatz der Helikopterbasis. Warum kein Helikopterflug? Es ist ja noch ein Geburtstagsgeschenk ausstehend. 

Die Wasserfälle vom Helikopter aus gesehen

Vom Land aus gesehen - sehr eindrücklich ist das Rauschen der gigantischen Wasserfälle

Zurück in Paraguay - Staudamm von Itaipu

Wir besuchen den Staudamm von Itaipu. Der Andrang ist nicht sehr gross. Nur wir zwei werden in einem Bus durch die Anlage chauffiert. Anschliessend besorgen wir uns ein Permit für das Naturschutzgebiet Tati Yupi am Itaipu Stausee, wo wir drei Tage campen dürfen.

Wir drehen noch eine Runde durch den Süden von Paraguay und besuchen die Jesuiten-Reduktion von Trinidad.

Chaco

Auf dem Weg zu den Mennoniten in Filadelfia durchqueren wir den Chaco.

Bei den Mennoniten in Filadelfia

Ostern und in Filadelfia wurden die Gehsteige hochgeklappt. Sogar die Tankstellen sind geschlossen.

Bis zur bolivianischen Grenze

Dachten wir noch, die Strasse von Asunción bis Filadelfia sei übel, so wird es ab jetzt noch extremer.

Einreise nach Bolivien

Die Ausreise aus Paraguay ist schnell erledigt. Die Einreise nach Bolivien dauert etwas länger, da beim Drucker die Tinte fast alle ist. Die Strasse wird nicht besser und wir lernen neue Verkehrszeichen kennen. Nur kümmert das die Betroffenen überhaupt nicht.

Bald schon kommen wir an eine Mautstelle. Wir haben noch keine Bolivianos. Der Kassierer ruft die Cambista an. Sie kommt keuchend vom nahe gelegenen Haus angerannt und wechselt uns die restlichen Guaranís in Bolivianos um. Wir sind erstaunt, dass wir für eine fast nicht existente Strasse bezahlen müssen. Die Standard-Antwort ist immer, dass der Bau der Strasse auch finanziert werden müsse. Rosmarie wirft die Quittung weg und so müssen wir bei der nächsten Mautstelle für die zurückgelegte Strecke nochmals bezahlen.

Wir kommen nicht so schnell voran wie gedacht. Die Strasse von der bolivianischen Grenze bei Infante Rivarola bis nach Uyuni ist gespickt mit unzähligen Baustellen. Im Reiseführer steht, dass die Strecke 2010 komplett neu ausgebaut wurde und sehr gut zu befahren sei. Ob die Autoren je in dieser Gegend waren????

Weiter geht es durch einsame Gegenden mit noch ursprünglichen Dörfern

Von Tupiza bis Uyuni führt die Strasse meistens durch Flussbetten. In Atocha ist der Friedhof der Mineros grösser als der Ort selber.

Endlich erreichen wir Uyuni

Gefahrene Strecke

Altos - Ciudad del Este - Foz do Iguaçu (Brasilien) - Ciudad del Este - Itaipu - Tati Yupi - Hohenau - Trinidad - Encarnación - Villa Florida - Asunción - TransChaco Highway 9 - Filadelfia - Mariscal Estigarribia - Grenzübergang Paraguay/Boliven bei Infante Rivarola - Tarija - Tupiza - Atocha - Uyuni