07.2017 ecuador - kolumbien

Auf der Finca Sommerwind in Ibarra geniessen wir die tägliche Sundowner-Runde mit altbekannten und neuen Gesichtern. Es bleibt auch genügend Zeit für Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen.

Dann beginnt unser Ausflug nach Kolumbien. Als erstes besuchen wir die Wallfahrtskirche Las Lajas kurz nach der Grenze. Ähnlich wie in Lourdes erhoffen sich die Pilger Heilung von ihren Leiden. Die zahlreichen Votivtafeln sind beeindruckende Beweise für die vollbrachten Wunder.

 

 

 

 

 

 

ÖV in Kolumbien

In El Puerto am Zufluss zur Laguna de la Cocha bestaunen wir die Pfahlhäuser. In den zahlreichen Restaurants werden frische Regenbogenforellen auf alle möglichen Zubereitungsarten angeboten.

Von El Puerto fahren wir auf der Strasse No. 10 weiter Richtung Mocoa. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass auf dieser schmalen Piste so ein reger LKW-Verkehr herrscht. Es ist scheinbar eine wichtige Ost-West-Verbindung, die eines Tages gemäss Plakaten zu einer breiten Strasse ausgebaut werden soll.

Dann besuchen wir den archäologischen Park von San Augustín mit den monolithischen Steinskulpturen und den megalithischen Tempeln.

Blick durch die Frontscheibe auf typische kolumbianische Dörfer.

Als echte Wüstenfans wollen wir uns einen Besuch der "Desierto de la Tatacoa" nicht entgehen lassen. Von Neiva aus führt eine Teerstrasse bis Villavieja und dann in die Tatacoa - Wüste hinein. Anschliessend befahren wir eine Piste, die über eine ehemalige Bahntrassee nach Norden bis Pueblo Nuevo führt. Die Strecke führt durch zwei Eisenbahntunnels und über eine wacklige Eisenbahnbrücke. Links und rechts immer wieder Reisfelder.

Der am Stadtrand von Bogotá angepeilte Stellplatz war leider nichts und so fuhren wir weiter bis Zipaquirá. In jedem Reiseführer wird die Salzkathedrale als das Highlight beschrieben.

In der gut erhaltenen Kolonialstadt Villa de Leyva fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt.

Von Chiquinquirá bis Puerto Boyaca nehmen wir wieder eine abenteuerliche Piste unter die Räder (No. 60). Es ist für uns auch die längste mautfreie Strecke. Sonst sind so alle 30 - 50 km Strassenbenutzungsgebühren fällig.

Salento

Von Salento aus geht es mit Willy's Jeeps in das Valle de Cocora. 1 Fahrer + 11 Passagiere! 6 können sitzen - 5 müssen stehen und sich irgendwie festhalten.

Die Wachspalmen im Valle de Cocora werden bis zu 60 m hoch.

In Salento ist der Besuch einer Kaffee-Finca ein Muss. Wir entscheiden uns für einen kleinen Familienbetrieb. Interessant ist, dass in Kolumbien erst seit ca. 80 Jahren Kaffee angebaut wird.

 

 

 

 

 

Die Zuckerrohr-Ernte ist in vollem Gange. "Tren cañero" (Zuckerrohr-Zug) mit beeindruckender Grösse.

Comida colombiana

Gefahrene Strecke

Ibarra - Grenzübergang Ecuador/Kolumbien bei Rumichaca - Las Lajas - Pasto - Laguna de la Cocha - Mocoa - San Augustín - Neiva - Desierto de la Tatacoa - Pueblo Nuevo - Bogotá - Chía - Zipaquirá - Chinquinquirá - Villa de Leyva - Chinquinquirá - Puerto Boyacá - Honda - Manizales - Salento - Valle de Cocora - Salento - Cali - Popayán - Pasto - Grenzübergang Kolumbien/Ecuador bei Rumichaca - Ibarra